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ARD Music Competition
75th Edition Celebrates the Return of the Organ

The ARD International Music Competition has begun its 75th anniversary edition in Munich, bringing the organ back to the programme after an absence of 15 years. For the international organ community, the category’s return is one of the most notable features of this year’s competition.

Around 180 musicians are competing across four disciplines: organ, bassoon, percussion and string quartet. Twenty organists have entered the competition, performing before an international jury and audience in the opening rounds at the University of Music and Performing Arts Munich.

The return of the organ is particularly significant because opportunities of this scale remain comparatively rare for young concert organists. International competitions can provide not only recognition but also access to professional networks, concert engagements and greater visibility within an increasingly international musical landscape.

A broader artistic perspective

The 75th edition also reflects the competition’s evolving artistic profile. Since becoming artistic director in 2016, Meret Forster has expanded the required repertoire to include less frequently performed works, music by women composers and contemporary music.

Such programming is particularly relevant for an instrument with an exceptionally broad repertoire extending from early music to contemporary composition. Competition programmes can also influence which works emerging artists study and subsequently bring to concert audiences.

Forster has expressed the ambition that the competition should become an integral part of Munich’s cultural identity. Over two weeks, musicians from different countries and artistic traditions come together, creating a meeting point for performers working across classical and contemporary musical fields.

Following the competition in Munich

The competition will continue for two weeks, with the individual rounds offering audiences the opportunity to follow the development of performers from their earliest appearances through to the final stages.

The first and second rounds are open to the public free of charge, while tickets are available for the final rounds. Click here for more information.

For those unable to attend the competition in Munich, livestream links for all rounds can be found here.



Deutsche Version

Der Internationale Musikwettbewerb der ARD ist in München in seine 75. Jubiläumsausgabe gestartet. Nach 15-jähriger Abwesenheit ist die Orgel wieder Teil des Wettbewerbsprogramms. Für die internationale Orgelgemeinschaft zählt die Rückkehr der Kategorie zu den bemerkenswertesten Aspekten des diesjährigen Wettbewerbs.

Rund 180 Musiker:innen treten in vier Disziplinen an: Orgel, Fagott, Schlagzeug und Streichquartett. Insgesamt haben sich 20 Organistinnen und Organisten für den Wettbewerb qualifiziert. In den ersten Runden präsentieren sie sich vor einer internationalen Jury und einem Publikum an der Hochschule für Musik und Theater München.

Die Rückkehr der Orgel ist insbesondere deshalb von Bedeutung, weil vergleichbare Möglichkeiten für junge Konzertorganist:innen nach wie vor relativ selten sind. Internationale Wettbewerbe können nicht nur Anerkennung schaffen, sondern auch den Zugang zu professionellen Netzwerken, Konzertengagements und größerer Sichtbarkeit in einer zunehmend international ausgerichteten Musiklandschaft ermöglichen.

Eine breitere künstlerische Perspektive

Die 75. Ausgabe spiegelt zugleich das sich wandelnde künstlerische Profil des Wettbewerbs wider. Seit Meret Forster 2016 die künstlerische Leitung übernommen hat, wurde das Pflichtrepertoire um seltener aufgeführte Werke, Kompositionen von Frauen sowie zeitgenössische Musik erweitert.

Eine solche Programmgestaltung ist insbesondere für ein Instrument mit einem außergewöhnlich breiten Repertoire relevant, das von der Alten Musik bis zur zeitgenössischen Komposition reicht. Wettbewerbsprogramme können zudem beeinflussen, mit welchen Werken sich Nachwuchskünstler:innen auseinandersetzen und welche Kompositionen sie später in die Konzertsäle tragen.

Forster verfolgt das Ziel, den Wettbewerb zu einem festen Bestandteil der kulturellen Identität Münchens zu machen. Über zwei Wochen hinweg kommen Musiker:innen aus unterschiedlichen Ländern und künstlerischen Traditionen zusammen und schaffen damit einen Begegnungsort für Interpret:innen, die sich sowohl im klassischen als auch im zeitgenössischen Musikbereich bewegen.

Den Wettbewerb in München verfolgen

Der Wettbewerb erstreckt sich über zwei Wochen. Die einzelnen Runden bieten dem Publikum die Möglichkeit, die Entwicklung der Teilnehmer:innen von ihren ersten Auftritten bis hin zu den Finalrunden zu verfolgen.

Die erste und zweite Runde sind kostenfrei für das Publikum zugänglich, für die Finalrunden sind Tickets erhältlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wer den Wettbewerb nicht vor Ort in München verfolgen kann, findet hier die Livestream-Links zu allen Wettbewerbsrunden.

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