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For the first time since the nationwide competition was established, an organ from the German state of Saxony-Anhalt has been awarded the title “Organ of the Year.” The honor was bestowed upon the historic Rühlmann organ in St. Michael’s Church in Zeitz following a public vote organized by the Stiftung Orgelklang (Organ Sound Foundation).
The instrument, built in 1911 by renowned organ builder Wilhelm Rühlmann, received nearly 850 votes out of more than 3,100 ballots cast across Germany. The achievement highlights the growing public appreciation for the country’s rich organ heritage and the importance of preserving these remarkable instruments for future generations.
Second place went to the Hartung organ in St. Laurentius Church in Gebesee, Thuringia, which received 575 votes, while third place was awarded to the Eule organ in St. George’s Church in Waldkirchen, Saxony, with 442 votes. In total, twelve organs previously supported by Stiftung Orgelklang were nominated for the competition.
The Rühlmann organ occupies a special place in the musical history of the region. Although constructed in 1911, it incorporates the façade of an even older instrument, creating a unique connection between different periods of organ-building craftsmanship.
A comprehensive restoration project is currently underway. The objective is to reverse tonal modifications introduced during the 1950s and restore the organ’s original sound character. Significant progress has already been made, including the repair of the bellows and wind chests. However, restoration work on the pipework—the most complex and delicate phase of the project—has yet to be completed.
Mit der Rühlmann-Orgel der St.-Michael-Kirche in Zeitz wurde erstmals ein Instrument aus Sachsen-Anhalt zur „Orgel des Jahres“ gewählt. Die Auszeichnung basiert auf einer bundesweiten Publikumsabstimmung der Stiftung Orgelklang und unterstreicht die wachsende Wertschätzung für das kulturelle Erbe der deutschen Orgellandschaft.
Die von Wilhelm Rühlmann erbaute Orgel erhielt bei der Abstimmung knapp 850 Stimmen von insgesamt mehr als 3.100 abgegebenen Voten. Damit setzte sie sich gegen elf weitere nominierte Instrumente durch und erreichte erstmals für Sachsen-Anhalt den Spitzenplatz der bundesweiten Wahl.
Auf den weiteren Plätzen folgten die Hartung-Orgel der Laurentiuskirche im thüringischen Gebesee mit 575 Stimmen sowie die Eule-Orgel der St.-Georgen-Kirche im sächsischen Waldkirchen mit 442 Stimmen. Insgesamt standen zwölf von der Stiftung geförderte Orgeln zur Wahl.
Die Zeitzer Orgel wurde im Jahr 1911 in der Werkstatt von Wilhelm Rühlmann erbaut. Besonders bemerkenswert ist, dass dabei der Prospekt eines älteren Instruments erhalten und in den Neubau integriert wurde. Dadurch verbindet die Orgel unterschiedliche Epochen der Orgelbaukunst miteinander.
Derzeit befindet sich das Instrument in einem umfangreichen Restaurierungsprozess.
Ziel der Maßnahmen ist es, klangliche Veränderungen aus den 1950er Jahren rückgängig zu machen und den ursprünglichen Charakter der Orgel wiederherzustellen. Bereits erfolgreich abgeschlossen wurden die Instandsetzung des Blasebalgs sowie der Windladen. Die Restaurierung des Pfeifenwerks steht jedoch noch aus und bildet den nächsten wichtigen Schritt des Projekts.
IOOF
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